Apple erhöht Preise von Macbooks und iPads
Jetzt führen die steigenden Chip-Kosten auch bei Apple zu höheren Gerätepreisen. Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren. Apple will zunächst nur Macbooks und iPads teurer machen, das iPhone bleibt vorerst verschont.
Jetzt muss auch Apple die Konsequenzen ziehen: Aufgrund steigender Komponentenkosten erhöht der Tech-Riese die Preise von Macbooks und iPads. Der Ursprung dieser Entwicklung liegt im KI-Boom, denn die Rechenzentren benötigen massenhaft Speicherchips, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" schreibt. Das treibe auch die Preise für die Konsumelektronik-Branche nach oben, während RAM-Hersteller Rekordprofite verzeichnen würden.
Apple habe sich lange gegen die Preiserhöhungen gewehrt, aber mittlerweile könne der Hersteller so nicht mehr wirtschaften. "Wir konnten unsere Kundschaft bisher vor diesen Erhöhungen schützen", zitiert "Reuters" den Tech-Konzern. "Doch jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir anfangen müssen, bei einer Reihe von Produkten die Preise anzuheben."
Den Anfang machen nun also die Macbooks und iPads. Laut "SRF" kosten diese neu je nach Produkt und Modell zwischen 15 und 25 Prozent mehr. So erhöhe sich etwa der Preis eines iPads von 350 auf 430 Franken, während Macbooks schnell einmal 200 Franken mehr kosten könnten.
Eine gute Nachricht gebe es jedoch: Die iPhone-Preise seien vorerst von den Erhöhungen ausgenommen. Ob Apple sich bald auch bei seinem Flaggschiff-Produkt zu Preissteigerungen gezwungen sieht, wird sich zeigen.
Auch Apple beteiligt sich am KI-Boom: Wie das Unternehmen an der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC bekannt gab, soll Siri neu zum KI-Assistenten werden. Lesen Sie hier mehr dazu.
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