Buchantiquariate von Onlinehandel bedroht
Der Handel im Internet mit gebrauchten Büchern setzt den traditionellen Buchhandlungen und Buchantiquariaten zu. Wie das deutsche Magazin Focus berichtet, beeinträchtigen nicht nur professionelle Internet-Verkäufer die Geschäfte der stationären Händler. Auch die Verbraucher selbst halten gemäss dem Bericht ihre alten Bücher immer öfter im Internet feil. Jeder Trödler kann online Geschäfte machen“, klagt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Antiquariat beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Wilhelm Hohmann, im Artikel. Dadurch gingen Antiquariate pleite. Hannes Blum, der Europa-Geschäftsführer des Web-Antiquariats Abebooks, mit dem auch Amazon Deutschland kooperiert, schätzt, dass in Deutschland 13 bis 16 Prozent der Secondhand-Lektüre über das Internet verkauft werden.
Erst letzten Freitag berichtete der NetzwocheTicker darüber, dass die deutsche Mediantis AG die geplante Liquidation zurückzunehmen und die Gesellschaft fortzuführen will, weil die Firma eine starke wirtschaftliche Verbesserung im einzig verbliebenen operativen Bereich Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) erlebt hat.
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