Bündner ISP SPIN GmbH wieder in Schweizer Besitz
Das Churer Internet-Unternehmen deep AG übernimmt per 1. September den ISP SPIN GmbH zu 100 Prozent. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der SPIN GmbH setzt sich neu aus Ivo Frei sowie aus den ehemaligen SPIN-Gründungsmitgliedern Reto Huber und Elio Baffioni zusammen. Diese waren 2002 aus der Firma ausgestiegen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die 1994 gegründete SPIN GmbH war 1999 vom US-amerikanischen ISP PSInet aufgekauft und 2001 an dessen Tochter Inter.net Global LLC ausgelagert worden. Die im Jahr 2000 gegründete deep AG unterhielt von Beginn weg enge partnerschaftliche Beziehungen zur SPIN GmbH. 2002, nach einem Strategiewechsel von SPIN aufgrund von Vorgaben der amerikanischen Besitzer, endete diese Partnerschaft allerdings im Streit. SPIN war der Auffassung, dass deep von der Partnerschaft zu stark profitiert hatte. Anzeigen folgten. "SPIN verzichtete fortan auf Angebote wie Webdesign, Entwicklung und Programmierung", erzählt Ivo Frei, Geschäftsführer der deep AG. "Dies hatte zur Folge, dass SPIN-Kunden zu uns abgewandert sind." Im Rahmen der Übernahmeverhandlungen wurden nun auch die strafrechtlichen Differenzen bereinigt. Das im Januar eröffnete Strafverfahren wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Expansion in der Deutschschweiz
Westschweizer HR-Softwareanbieter Tipee kommt nach Bern
Uhr
Company Profile
Zeix macht KI alltagstauglich
Uhr
Sicherheitslücke in Thermostat
Kühlschränke von Supermarktketten gehackt und abgetaut
Uhr
Bis zu 450 Stellen gefährdet
Update: Sunrise setzt für neues Betriebsmodell auf KI und Automatisierung
Uhr
Maia 300
Microsofts neue Inferenzplattform soll den KI-Betrieb effizienter machen
Uhr
Research
Organisatorische Sicherheit: Der Faktor Mensch schützt, die Lieferkette wackelt
Uhr
Jörg Holzmann
Suiteify hat einen Schweiz-Chef
Uhr
Oder vielleicht auch eher nicht
Vibe-Code übernimmt die Software-Weltherrschaft
Uhr
Weniger Aufwand für Lehrkräfte
Walliser Privatschule korrigiert Prüfungen mit KI
Uhr
Neue Prioritäten im Markt
Cybersecurity-Ausgaben in der Schweiz steigen um 20 Prozent
Uhr