Bundesgericht stoppt Fusion zwischen Swisscom und Cinetrade

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Am 11. Mai hat das Bundesgericht eine superprovisorische Verfügung erlassen, worin sie Swisscom und Cinetrade untersagt zu fusionieren. Mit dieser Verfügung ist es Swisscom und Cinetrade verboten, bis zu einem endgültigen Entscheid irgendwelche weiteren Vollzugsverhandlungen zu unternehmen. Noch im März hatte die Weko die geplante Fusion ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Doch Konkurrent Cablecom hatte bei den zuständigen Instanzen Beschwerde gegen die Weko-Genehmigung eingereicht. Nach Ansichten von Cablecom würde eine solche Fusion zu sehr schlechten Marktstrukturen und zu Wettbewerbsverzerrungen im Schweizer Medienmarkt führen.
Laut Swisscom ist die superprovisorische Verfügung vom Gericht spontan aufgrund der Cablecom-Beschwerde erlassen worden, ohne dass der Sachverhalt im Detail geklärt wurde. Swisscom erwartet, dass die Klärung in den nächsten Wochen zu ihren Gunsten erfolgt.