Cablecom gewinnt Kunden in allen Bereichen

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Cablecom hat in seinem dritten Quartal 2006 den Umsatz um 11,5 Prozent auf 238 Millionen Franken gesteigert (Q3 2005: 213,4 Millionen Franken). Daraus resultierte ein operativer Gewinn von 700'000 Franken nach einem Verlust von 57,5 Millionen Franken im Vorjahr.
Damit ist Cablecom auf gutem Weg: In Zusammenhang mit dem im September 2005 geplanten und dann abgesagten Börsengang erklärte der damalige CEO der Cablecom Holding Bruno Claude, dass er für 2006 mit einem Nettoverlust rechne. Ein erster Nettogewinn sei 2007 zu erwarten.
In den ersten neun Monaten des Jahres setzte Cablecom 710,6 Millionen Franken um nach 612,3 Millionen Franken im Vergleichszeitraum 2005 (plus 16,1 Prozent). Der Verlust verringerte sich von 142,2 Millionen Franken im Vorjahr auf 6,3 Millionen Franken. Der abgesagte Börsengang kostete Cablecom im vergangenen Jahr 21,8 Millionen Franken, wie dem Quartalsbericht zu entnehmen ist.
Cablecom gewann im dritten Quartal 2006 in allen Bereichen Kunden. Am 30. September verzeichnete der Kabelnetzbetreiber 394'900 Breitbandkunden nach 379'000 am 30. Juni. Cablecoms analoge TV-Dienste bezogen 1,430 Millionen Kunden nach 1,425 Millionen Ende Juni. Davon nutzen 124'300 digitales TV (117'400 Ende Juni). Telefoniedienste von Cablecom bezogen 239'600 Personen nach 223'500 Ende Juni. Nicht mitgezählt sind dabei rund 7'900 Kunden von Cablecoms Prepaid-Mobilfunkangebot, das Cablecom über das Netz von Sunrise anbietet. Cablecom führt die steigende Kundenzahl unter anderem auf das Bundling von Produkten zurück, etwas, das Swisscom mit seinem neuen Internet-TV-Angebot ebenfalls anstrebt.