Colt schliesst mit Swisscom Vertrag über die Nutzung der Letzten Meile ab
Colt Telecom hat nach dreimonatigen Verhandlungen einen Vertrag über die Nutzung der Letzten Meile mit der Swisscom abgeschlossen. Das Unternehmen ist damit der erste alternative Anbieter in der Schweiz, der alle Möglichkeiten, welche die Entbündelung der letzten Meile mit sich bringt, nutzen will. Colt plant für den Aufbau seiner Infrastruktur auf der letzten Meile Investitionen in Millionenhöhe zu tätigen. So will Colt Unternehmen, die nur über Kupferkabel ans Netz angebunden sind, qualitativ hochwertige, konvergente Kommunikationsservices anbieten können. Der Vertrag regelt die Nutzung der Anschlussleitung (Kupferkabel) der Swisscom vom Hausanschluss bis zur Ortszentrale, das Mieten von Fläche in den jeweiligen Swisscom Ortszentralen, die Mitnutzung der Swisscom-Rohrsysteme für die Colt-eigenen Glasfaser-Verbindungen, die Nutzung von Mietleitungen zu regulierten Preisen in Gebieten, in denen die Swisscom marktbeherrschend ist, sowie die Verrechnung des Teilnehmeranschlusses.
Teil der Vereinbarung ist auch die Installation der "Ethernet-in-the-First-Mile"-Technologie von Colt an den neu verfügbaren Übergabestellen. Diese nutzt den neuen DSL-Standard G.SHDSL.bis und ermöglicht symmetrische Bandbreiten von bis zu 40 Mbit/s (5.7 Mbit/s pro Kupferaderpaar). Colt will damit Unternehmen, die nicht direkt an das Colt-Glasfasernetz angeschlossen sind, Dienste wie Software on Demand Services, Managed Storage und komplexe VoIP-Anwendungen anbieten können
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