Crealogix bleibt trotz schwierigem Q4 profitabel

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Die Crealogix Gruppe hat ihren Umsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr (per 30 Juni) um 39 Prozent auf 27,3 Millionen Franken gesteigert. Der EBIT (exklusive IPO-bezogene Aufwendungen) sank hingegen von 5,97 Millionen auf 1,48 Millionen Franken, der Reingewinn (exkl. IPO-bezogene Aufwendungen) von 4,53 auf 1,98 Millionen Franken. Der Betriebsertrag pro vollbeschäftigtem Mitarbeiter sank gegenüber dem Vorjahr von 244200 auf 185200 Franken. Im vierten Quartal des abgeschlossenen Geschäftsjahres musste Crealogix einen negativen EBIT von –296000 Franken (Vorjahresquartal +1,39 Millionen) verzeichnen, der Reingewinn betrug noch 306000 Franken (Vorjahr: 990000 Franken). Der Umsatz konnte um 15 Prozent auf 6,53 Millionen gesteigert werden. Das Ergebnis des vierten Quartals wurde vor allem durch einen Umsatzrückgang gegenüber dem dritten Quartal, ausserordentliche Restrukturierungsmassnahmen (unter anderem die Schliessung der Niederlassung in Kanada) und einen Timelag der Kostensenkungsmassnahmen aus dem 3. Quartal verursacht. Crealogix hat sich zum Ziel gesetzt, im kommenden Geschäftsjahr das Umsatzvolumen mindestens zu halten und den EBIT um etwa 15 Prozent zu verbessern. Anlässlich der Bilanzkonferenz teilte Crealogix mit, dass Conrad Meyer, neuer VR-Präsident der NZZ aus dem Verwaltungsrat der Crealogix Holding austritt. Der Verwaltungsrate werde der Generalversammlung Beat Schmid, Professor an der Universität St. Gallen, als Nachfolger vorschlagen. Der Aktienkurs von Crealogix zog heute morgen leicht an.