Day senkt Jahresverlust auf 33 Millionen

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Die Day Software Holding AG hat heute die Ergebnisse für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2002 bekannt gegeben. Im Vergleich zum dritten Quartal stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 4,169 Millionen Franken. Im 4. Quartal 2001 waren es allerdings noch 4,59 Millionen. Der operative Verlust konnte gegenüber dem 3. Quartal um 42 Prozent auf 2,942 Millionen Franken verringert werden. Im Vorjahresquartal waren es noch 23,353 Millionen. Fürs gesamte Geschäftsjahr kommt Day auf einen Umsatz von 14,731 Millionen Franken (Vorjahr 20,197 Millionen). Der operative Verlust konnte von 64,251 auf 31,392 Millionen Franken reduziert werden. Der Nettoverlust betrug 2002 noch 33,407 Millionen Franken. Durch die Kostenbremse beim Marketing und Personal (unter anderem beschäftigte das Unternehmen per 31. Dezember 2002 mit 116 Mitarbeitern nicht einmal mehr halb so viele Personen wie ein Jahr vorher) im vergangenen Jahr konnte Day das vollständige Ausbluten verhindern und verfügt immer noch über flüssige Mittel von 8,999 Millionen Franken (per 31. Dezember). Das Umlaufvermögen beträgt noch 15,028 Millionen Franken. Das Unternehmen ist auf dem Weg zur Profitabilität, ist Michael Moppert, CEO und Verwaltungsratspräsident von Day, überzeugt. Wir freuen uns sehr darüber, dass im vierten Quartal das USA-Geschäft den signifikantesten Beitrag zum Gesamtumsatz und Wachstum des Unternehmens geleistet hat. In den USA setzen unter anderem McDonalds oder Johnson Controls Days Content Management System Communiqué ein. Übers gesamte Jahr gesehen machte das US-Geschäft mit 5 Millionen schon mehr als die Hälfte des europäischen Geschäfts (9,7 Millionen) aus. Die britische Tochter MarketingNet trug insgesamt 2,5 Millionen Franken zum Gesamtumsatz 2002 bei. Neben einigen neuen Kunden in Europa meldet Day auch den Gewinn eines ersten Projektes in China. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Michael Moppert in der aktuellen Netzwoche.