DoubleClick: mehr Vorsicht beim Datensammeln

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Einmal mehr beugt sich DoubleClick in Sachen Datensammel-Praktiken: Eine staatliche Untersuchung zum Umgang mit privaten Kundendaten beim Online-Vermarkter endet mit einer Einigung. Wie viele andere Werbefirmen auch eruiert DoubleClick mittels Cookies das Surfverhalten auf Kunden-Sites. In der Einigung erklärt sich DoubleClick nun bereit, öffentlich zu informieren, was mit den so gesammelten Daten von Surfern gemacht wird, und stellt zudem sicher, dass das Sammeln von Daten im Einklang mit den Privacy-Richtlinien seiner Kunden-Sites steht. Ein „Cookie Viewer“ soll schliesslich Surfer darüber aufklären, ob ihr Surfen beobachtet wird. Die Einigung ist laut DoubleClick allerdings: „kein Schuldgeständnis, dass wir etwas falsch gemacht hätten“, der Vermarkter erklärte sich aber bereit, 450 000 Dollar als Beteiligung für die Untersuchungskosten an den Staat zu bezahlen. Bereits im April hatte Doubleklick im Rahmen einer Sammelklage gegen die Registrierung und Verschmelzung von so genannten Clickstreams und von Kunden-Adressdaten zu einer gigantischen Marketing-Datenbank versprochen, unrechtmässig gesammelte Daten zu löschen und eine Summe von 1,8 Millionen Dollar bezahlt.