„Ein sehr grosser Schritt“: ICANN schaltet IPv6 auf
Mit den Worten „das ist ein sehr grosser Schritt“ hat ICANN-Chef und Internet-Pionier Vinton Cerf anlässlich des Direktoriums-Treffens der Organisation für die Verwaltung der Domainnamen in Kuala Lumpur bekannt gegeben, dass das neue Internet-Protokoll IPv6 auf den 13 Root-Servern des Domain Name Systems (DNS) freigeschaltet worden ist. Durch die Umstellung wird die Zahl der verfügbaren Adressen massiv gesteigert, nämlich von bislang etwas mehr als 4 Milliarden auf Trillionen. Damit ist es möglich, nicht nur jedem Menschen, sondern auch praktisch allen erdenklichen Objekten eine IP-Adresse zuzuweisen. Das IPv4-Protokoll geht auf die 70er-Jahre zurück, als sich noch niemand hat ausmalen können, dass das Internet jemals die Verbreitung finden würde, die es heute hat. Dass die derzeitigen Domainnamen nicht ausreichen, ergibt sich auch aufgrund von deren sehr ungleichmässigen Verteilung: So befinden sich 74 Prozent der Adressen in US-Besitz, wobei die US-Universitäten Stanford und MIT je über mehr Adressen verfügen als die Volksrepublik China. Geplant ist, dass auf den Root-Servern während den nächsten 20 Jahren beide Protokolle parallel zum Einsatz kommen, um Störungen zu vermeiden und eine genügend lange Übergangsfrist zu geben für die notwendigen Software- und Systemanpassungen.
Marktzahlen von IDC, Omdia und Gartner
Der weltweite PC-Markt bricht um einen Fünftel ein
Uhr
Oder vielleicht auch eher nicht
Vibe-Code übernimmt die Software-Weltherrschaft
Uhr
Jörg Holzmann
Suiteify hat einen Schweiz-Chef
Uhr
Research
Organisatorische Sicherheit: Der Faktor Mensch schützt, die Lieferkette wackelt
Uhr
Company Profile
Zeix macht KI alltagstauglich
Uhr
Kapo Zürich warnt
Betrüger fordern über gestohlene Whatsapp-Konten Geld
Uhr
Maia 300
Microsofts neue Inferenzplattform soll den KI-Betrieb effizienter machen
Uhr
Eigentümerwechsel
Deutscher Investor Serafin übernimmt Jaisli-Xamax
Uhr
Neue Prioritäten im Markt
Cybersecurity-Ausgaben in der Schweiz steigen um 20 Prozent
Uhr
Expansion in der Deutschschweiz
Westschweizer HR-Softwareanbieter Tipee kommt nach Bern
Uhr