Energie tanken durch die Haut
Materialforscher haben eine Methode entwickelt, mit der auf Grundlage von Melanin eine Bio-Batterie hergestellt werden kann. Diese könnte die Energieversorgung von Implantaten revolutionieren.
Materialforscher der Carnegie Mellon University haben gemäss Pressetext eine Methode entwickelt, mit welcher das Innere des menschlichen Körpers mit Energie versorgt werden kann. Dabei würden sie sich spezielle Eigenschaften des unter anderem in der Haut befindlichen Pigmentstoffs Melanin zu Nutze machen. Dieser soll imstande sein, elektrische Ladungen besonders effizient zu speichern und könne daher zu einer Art "Bio-Batterie" umfunktioniert werden. Diese wiederum könnte beispielsweise einen Herzschrittmacher mit Energie speisen.
"Wenn es uns gelingen könnte, verschiedene Geräte ohne Probleme sicher in den menschlichen Körper zu integrieren, wäre es uns möglich, eine ganze Reihe von Kernfragen zu klären, die uns heute noch in Bezug auf Implantate beschäftigen", erklärt der Projektleiter Christopher Bettinger vom Department of Materials Science and Engineering der Carnegie Mellon University die Bedeutung des Forschungsprojektes. So könnte die neue Methode gemäss Bettinger dazu genutzt werden, Batterien aus biologisch abbaubaren Materialien zu produzieren, die bereits auf natürliche Weise im Körper vorhanden sind.
Fünf Stunden Laufzeit
Zur Herstellung der Bio-Batterie haben die Materialforscher gemäss Berichterstattung aus einer Mixtur mit hohem Melaninanteil positiv geladene Anoden hergestellt. Auf einer Stahldrahtkonstruktion angebracht sei die Mixtur zusätzlich mit Natrium-Ionen angereichert worden.
"Die einzigartige chemische Struktur von Melanin erlaubt es, prinzipiell recht viele Ionen unterzubringen. Je mehr Ionen hineinpassen, desto grösser wird die Ladekapazität der Batterie", erläutert Bettinger das Verfahren. Im aktuellen Versuchsstadium soll die Biobatterie bis zu fünf Stunden Laufzeit haben, aber über eine geringere Ausgangsleistung als herkömmliche Batterien verfügen.
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