Sunrise-CEO warnt vor möglicher Handy-Knappheit
Der Siegeszug der KI treibt die Nachfrage nach Chips in die Höhe. Längerfristig könnten Chips für die Herstellung von Handys fehlen, wie Sunrise-CEO André Krause unlängst warnte. Der Chef des Telkos sprach auch über eine mögliche Preiserhöhung gewisser Dienstleistungen.
Die steigende Nachfrage nach Chips könnte zum Problem für den Handymarkt werden. Am Rande der Präsentation der neuesten Jahreszahlen warnte Sunrise-CEO André Krause vor einem Engpass bei Handys, wie "Watson" berichtet. Insbesondere aufgrund der rasanten Investitionen in künstliche Intelligenz könne der Markt die Nachfrage nach Chips nicht mehr vollständig erfüllen. Der Chef des Telkos erinnerte daran, dass alle grossen Smartphone-Hersteller entsprechende Warnungen herausgegeben hätten, sagte aber auch, es sei schwer abzuschätzen, wie stark die Verfügbarkeit von mobilen Endgeräten 2026 beeinträchtigt sein werde.
Eine drohende Geräteknappheit könnte sich auf Sunrises Umsatz niederschlagen. Entsprechend war der Telko mit seinen Jahresprognosen vorsichtig, wie dem Beitrag weiter zu entnehmen ist. Um Umsatz und Gewinn stabil zu halten, denke der Telko darüber nach, gewisse Preise zu erhöhen. Laut Krause könnte dies etwa internationale Preise oder die Sprachtelefonie betreffen. Eine pauschale Erhöhung sämtlicher Preise soll es aber nicht geben.
Lesen Sie auch: Sunrise baut 147 Stellen ab. Der Telko streicht unter anderem auch Führungspositionen. Von der Umstrukturierung erhofft sich Sunrise eine Steigerung der Effizienz.
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