Ericsson rot, Nokia schwarz
Nokia konnte seinen Umsatz im dritten Quartal 2002 gegenüber dem Vergleichsquartal 2001 von 7,05 auf 7,224 Milliarden Euro steigern. Der Nettogewinn stieg von 186 auf 610 Millionen Euro. Ganz anders sehen die Zahlen bei Ericsson aus: Das schwedische Unternehmen musste im dritten Quartal 2002 trotz gesunkener Betriebskosten einen Nettoverlust von 5,6 Milliarden schwedischen Kronen (614 Millionen Euro) hinnehmen, im Vorjahresquartal waren es noch 4,3 Milliarden. Die Umsätze hingegen sanken um 29 Prozent von 47 auf 33,5 Milliarden Kronen (3,67 Milliarden Euro).
Ericsson wurde vor allem durch Stornierungen grosser Aufträge getroffen, vor allem im Zusammenhang mit dem Aufbau von UMTS-Netzen, etwa für Mobilcom und Quam in Deutschland. Kurt Hellström, CEO von Ericsson, hofft, dass die Restrukturierungsmassnahmen zur Senkung der Betriebskosten das Unternehmen im Laufe des nächsten Jahres wieder in die Gewinnzone zurückführen werden.
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