Ericsson und Motorola mit starkem Umsatzwachstum
Der schwedische Mobilfunk-Konzern Ericsson weist zum dritten Mal in Folge einen positiven Quartalsabschluss vor. Dabei verzeichnete der Konzern das stärkste Umsatzwachstum seit über drei Jahren. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Q2 auf 3,55 Milliarden Euro, 18 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Nettogewinn im Q2 beträgt 576,3 Millionen Euro (Q2/2003: - 296,8 Millionen Euro). Begründet wurde das positive Ergebnis mit guten Verkaufszahlen an die Netzbetreiber in Europa und den USA an, die derzeit ihre Infrastrukturen auf 3G-Technologien umrüsteten. Auch die Wachstumsmärkte China und Russland hätten einen wesentlichen Anteil zum guten Ergebnis beigetragen.
Der Handy-Hersteller und Technologiekonzern Motorola konnte seinen Umsatz im Q2/2004 ebenfalls massiv steigern, auf 8,7 Milliarden US-Dollar (+ 41 Prozent im Jahresvergleich). Trotzdem weist das Unternehmen einen Verlust von 203 Millionen Dollar auf. Er steht im Zusammenhang mit Sonderausgaben in Höhe von 898 Millionen Dollar, die aus dem Börsengang der Halbleitertochter Freescale Semiconductor resultieren, teilte das Unternehmen mit.
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