Etappensieg für Unaxis-Gründerfamilie – ausserordentliche GV für Victory

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An der gestrigen Generalversammlung der Unaxis stimmten die Aktionäre in allen Punkten im Sinne der Gründerfamilie. Doch Mirko Kovats und Ronny Pecik der österreichischen Beteiligungsgesellschaft Victory sind noch nicht bereit aufzugeben und verlangen baldmöglichst eine ausserordentliche Generalversammlung, die die Beschlüsse der gestrigen Versammlung für ungültig erklärt. Zum Anmeldeschluss der ordentlichen GV besass Victory lediglich 16,4 Prozent der Aktien, unterdessen ist die Anzahl Anteile aber auf 34 Prozent erhöht worden, womit Kovats und Pecik durchaus eine ausserordentliche GV durchsetzen können. Wie die gestrige Generalversammlung aber gezeigt hat, vertrauen vor allem die Kleinaktionäre Victory nicht, was auch daran liegen mag, dass Kovats und Pecik auch gestern nicht verrieten, in welche Richtung Unaxis sich unter ihrer Leitung entwickeln sollte.
Die Zürcher Agentur Assai Interactive bereitete den Unaxis-Geschäftsbericht 2004 für das Internet auf.