EU-Kommission will 2005 50% Breitbandzugänge

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Die Europäische Union muss schneller zu Breitbanddiensten und der Mobilkommunikation der dritten Generation (3G) übergehen, fordert die Europäische Kommission in einer neuen Mitteilung über die derzeitige Lage im Bereich der elektronischen Kommunikation. Breitband und 3G werden darin als die wichtigsten Triebkräfte der Branche bezeichnet. Wegen des wirtschaftlichen und sozialen Nutzens dieser Technologien wird ihre bessere Verfügbarkeit und Anwendung immer wichtiger. Erkki Liikanen, der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Europäische Kommissar, erklärte: Heute hat die Kommission alle Mitgliedstaaten aufgefordert, sich bis Ende 2003 auf eine umfassende Breitbandstrategie festzulegen. Als Endziel strebe man an, dass Breitbandanschlüsse bis 2005 die Hälfte aller Internetanschlüsse in Europa ausmache. Um dies zu erreichen, müssen die Mitgliedstaaten den neuen Rechtsrahmen für die elektronische Kommunikation bis zum Sommer dieses Jahres umsetzen und so für ein stabiles und vorhersehbares Umfeld für Investitionen sorgen. Dies betrifft auch die Förderung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs im Breitbandbereich. Ende 2002 verfügten gemäss einer Studie von Strategy Analytics erst 7,5 Prozent der europäischen Haushalte über einen Breitbandzugang.