Europäische Marketingchefs geben 2009 ein Viertel ihres Budgets für Onlinemarketing aus
Onlinemarketing hat sich in den Köpfen der europäischen Marketingentscheider fest etabliert. Zu diesem Schluss kommen die Verfasser des Digital Marketing Compass 06, einer Studie, die von Neo@Ogilvy Düsseldorf gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Skopos durchgeführt wurde. Die Resultate lassen aufhorchen: Vier von fünf Media-Entscheidern planen demnach, 2009 mehr in Onlinemarketing zu investieren als im vergangenen Jahr.
Im Schnitt investierten die europäischen Entscheider 22 Prozent ihres Gesamtbudgets in den Onlinekanal. Daran werde sich auch wegen der unsicheren Wirtschaftslage nur geringfügig etwas ändern, glauben die Studienautoren. Insgesamt dürfte der Anteil demnach 2009 auf 24 Prozent anwachsen – allerdings mit enormen Unterschieden was Region und Branchen angeht. Deutliche regionale Unterschiede zeigen sich bereits heute im Hinblick auf die verwendeten Kanäle. In der Schweiz werden beispielsweise Display-Werbung oder Webservices häufiger genutzt als in anderen Ländern, während E-Mail hierzulande weniger oft verwendet wird.
Interessanterweise sind es vor allem Selbstplaner, die auf Onlinemarketing setzen. Sie geben 24 Prozent ihres Gesamtbudgets dafür aus, während Nicht-Selbstplaner, die Agenturen hinzuziehen, nur 18 Prozent für Onlinemarketing aufwenden. Auch die Nutzung von Social Media fällt bei den Selbstplanern ausgeprägter aus. Nicht-Selbstplaner nutzten hingegen mehr Display-Werbung.
Für die Studie wurden zwischen Ende 2008 und Anfang 2009 873 Entscheider in der Schweiz, Grossbritannien, der Türkei, Schweden, Portugal, Polen, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Deutschland, Belgien und Österreich über den Status quo ihrer Investments, die zukünftige Budgetplanung und ihre Einstellung zum Onlinemarketing befragt.
Tommy Claussen
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