F-Secure-Sicherheitsexperte: Vista wird das Virenproblem nicht lösen

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Das Jahr 2006 schien ein Jahr zu sein ohne grosse Virenangriffe. Doch der Schein trügt, meint Mikko Hyppönen, Chief Research Officer beim finnischen IT-Security-Spezialisten F-Secure. Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Heute greifen nicht mehr Jugendliche aus Spass Spiele an, sondern Profis, die damit Geld machen wollen. Und diese ziehen es vor, ein paar tausend PCs auf ein Mal zu infizieren, um so kontrolliert und stetig ein Bot-Netzwerk aufzubauen, erklärt Hyppönen. Grosse Angst hat er vor dem Tag, an dem ein Virus auftaucht, das so gut geschrieben ist, dass es den IT-Security-Unternehmen nicht mehr gelingen wird, es zu knacken. Auch die Vorstellung eines WLAN-Wurms beunruhigt ihn. Er sieht verschiedene Möglichkeiten, einen solchen zu schreiben. Hyppönen ist überzeugt, dass auch Vista – trotz den Beteuerungen Microsofts, wie sicher das neue Betriebssystem ist - das Virenproblem nicht lösen wird. Heute sei zwar ein neuer Vista-PC so sicher wie ein Mac mit OS X. In einem Jahr aber werden noch immer vielleicht knapp vier Viren für den Mac existieren, aber rund tausend für Vista. Mehr zu den Prognosen des finnischen Sicherheitsspezialisten lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 6.
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