Globale PC-Verkäufe nehmen leicht zu
Die weltweiten Verkäufe von Desktops, Notebooks und Workstations sind 2026 im Vergleich zum Vorjahr um rund drei Prozent gestiegen. Aufgrund von steigenden Komponentenpreisen erwarten Marktforscher in diesem Jahr jedoch einen Einbruch der Verkaufszahlen.
Im ersten Quartal 2026 sind weltweit mehr Desktops, Notebooks und Workstations verkauft worden als im selben Zeitraum im Vorjahr. Insgesamt seien 64.8 Millionen Einheiten verkauft worden - ein Anstieg von 3.2 Prozent, schreibt der Marktforscher Omdia in einer Mitteilung.
Lenovo verkaufe weiterhin die meisten PCs, mit einem Marktanteil von 25.5 Prozent, leicht mehr als im Jahr zuvor. Auf den Plätzen zwei bis fünf sind laut Mitteilung in dieser Reihenfolge HP, Dell, Apple und Asus. Zusammen hätten diese fünf Unternehmen einen Marktanteil von rund 78 Prozent.
Die Verkaufszahlen dürften in diesem Jahr zurückgehen, erwarten Omdias Datenanalytiker. Grund dafür seien die steigenden Kosten insbesondere für Datenspeicher- und Memory-Komponenten. Die Nachfrage danach nimmt zu, da diese Komponenten in KI-Datenzentren gebraucht würden. Gemäss Mitteilung haben die PC-Hersteller und ihre Channelpartner schon so viele Mehrkosten absorbiert, dass bald nur noch die Preise für Endverbraucher steigen können.
Auch Gartner prognostiziert sinkende PC-Verkäufe für 2026, wie Sie hier lesen können.
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