Fantastic hat noch Geld für ein Jahr
Die Zuger Fantastic Corporation hat die Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2002 bekannt gegeben. Zwar ist es der Softwareschmiede gelungen, die Kostenbremse zu ziehen, dennoch machen die Verluste immer noch ein Vielfaches des ebenfalls geschrumpften Umsatzes aus. Dieser ging gegenüber dem Vergleichszeitraum um 61 Prozent auf 2,2 Millionen Dollar zurück. Der Nettoverlust verminderte sich um 54 Prozent von 54,2 Millionen Dollar in den ersten neun Monaten des letzten Jahres auf nunmehr 25,1 Millionen Dollar. Im dritten Quartal dieses Jahres erwirtschaftete Fantastic einen Umsatz von 0,8 Millionen Dollar. Der Nettoverlust sank um 37 Prozent von 14,4 Millionen Dollar im dritten Quartal 2001 auf 9,1 Millionen Dollar im dritten Quartal dieses Jahres. Der Nettoabfluss von liquiden Mitteln betrug im dritten Quartal 4,1 Millionen Dollar. Vor einem Jahr waren es im Vergleichquartal noch 6,2 Millionen. Zum 30. September verfügt Fantastic über liquide Mittel von 20,8 Millionen Dollar, die laut Medienmitteilung von Fantastic bis in das vierte Quartal 2003 ausreichen sollten, selbst wenn künftige Umsatzerwartungen nicht einbezogen würden. Fantastic reduziert die Umsatzprognose für das gesamte Jahr 2002 auf zwischen 3 und 4 Millionen Dollar, gibt sich aber optimistisch, dass in den nächsten Quartalen eine Reihe vielversprechender Projekte mit Partnern zum Abschluss kommen werden. Das Unternehmen erwarte für das nächste Jahr eine ständige Verbesserung der Umsatzzahlen bei reduzierten Kosten mit dem Ziel, beim EBITDA die Gewinnschwelle zu erreichen. Ende September hatte das Unternehmen angekündigt, nach den bisherigen Sparübungen weitere 18 Stellen abzubauen und die meisten europäischen Verkaufsniederlassungen zu schliessen.
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