Fertig gestelltes Service Pack 2 für Windows XP stösst auch auf Kritik

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Vergangenen Freitag hat Microsoft das lange angekündigte Service Pack 2 (SP2) für Windows XP fertig gestellt. Noch ist das SP2 zwar nicht zum Download auf der Microsoft-Site zu finden. Neben dem Korrigieren von Bugs wartet SP2 auch mit neuen Features und Funktionen auf, die vor allem die Sicherheit des Betriebssystems verbessern sollen. Eine "data execution prevention" wird künftig besser vor Buffer Overflows schützen, die leistungsfähigere Firewall defaultmässig eingeschaltet sein. Neben dem Internet überwacht diese nun auch die lokalen Netzwerkverbindungen. Auch der Internet Explorer wurde sicherer gemacht und um einen Add-On-Manager und einen Popup-Blocker ergänzt. Offenbar stösst das SP2 nicht nur auf Begeisterung. Gemäss dem Internetnewsdienst de.internet.com, weist der IT-Chef des IBM-Konzerns die Mitarbeiter in einem Intranet-Artikel an, den Patch nicht einzusetzen, weil es zu Kompatibilitätsproblemen kommen könne. "Während der Patch für andere Microsoft Windows XP-Besitzer eine gute Nachricht bedeutet, sagt IBM den Anwendern, dass sie SP2 nicht installieren sollen", zitiert de.internet.com das Schreiben. Und weiter: "IBMs grosse Anzahl von Web-Applikationen muss erst getestet und teilweise modifiziert werden, damit sie mit SP2 korrekt arbeiten. Gegenwärtig laufen einige wichtige, geschäftskritische Anwendungen nicht störungsfrei mit SP2".