France Télécom muss Millionenbusse zahlen
Der Telefonkonzern France Télécom muss wegen wettbewerbschädigendem Verhalten eine Strafe von 40 Millionen Euro zahlen. Er habe seine Kundenkartei zu überhöhten Preisen an Konkurrenzanbieter von Informations- und Auskunftsdiensten verkauft. Dadurch habe der Konzern unter anderem eine Verbilligung von Telefonauskunftsdiensten zum Schaden der Verbraucher verhindert, begründete das französische Kartellamt die rekordverdächtig hohe Busse. Ein Vergleich mit international üblichen Preisen habe gezeigt, dass France Télécom seine Kundendaten zu teuer verkaufe. Bereits nach Aufhebung des Telefonmonopols 1998 hatte das Kartellamt das Unternehmen aufgefordert, sein Kundenkartei zu einem Tarif nahe des Selbstkostenpreises anzubieten. Jener Entscheid war aber wegen Verfahrensfehlern gerichtlich aufgehoben worden.
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