Gewerkschaften wehren sich gegen Stellenabbau bei Swisscom
Die Gewerkschaften Transfair und Kommunikation wehren sich gegen die Abbaupläne von Swisscom. Der Telco gab heute bekannt, im nächsten Jahr 390 Vollzeitstellen streichen zu wollen. Begründet hat Swisscom dies mit dem Strukturwandel aufgrund neuer Technologien. Vor allem im Kernbereich Telekommunikation führe dies zu einer Reduktion der Stellen, während in neuen Bereichen wie Bluewin-TV und Heimvernetzung neue Stellen geschaffen würden.
In einer Telefonkonferenz von heute Vormittag erklärte Swisscom-CEO Carsten Schloter, dass 150 Stellen im Festnetz- und 100 Stellen im Mobiltelefon-Bereich gestrichen würden, 110 Stellen bei Swisscom Solutions und 30 in zentralen Diensten. Gleichzeitig betonte Schloter, dass wie schon dieses Jahr auch im neuen Jahr 1'600 Beschäftigte neu angestellt würden, vor allem qualifizierte Leute.
Transfair und Kommunikation fordern die Suche nach internen Lösungen, um den Stellenabbau abzufangen. Swisscom sei finanziell gesund und höchst profitabel, so argumentieren die Gewerkschaften. Dem Druck zu vermehrten internen Umplatzierungen und Neuqualifizierungen des betroffenen Personals sei es zu verdanken, dass in den letzten Jahren die Zahl der strukturell bedingten Entlassungen gesunken sei.
Swisscom wird vorgeworfen, sich nur an rein finanziellen Gegebenheiten zu orientieren, während das Personal heute zu grossen Teilen unter Überbelastung leide. Transfair dazu: "Es ist nicht am Personal, andauernd alleine die Zeche zu bezahlen, nur damit die Erträge der Aktionäre noch höher ausfallen." Dass dieses Jahr schon 1'600 Personen bei Swisscom eine neue Stelle fanden, belegt für Kommunikation, dass es genügend Spielraum gebe, den angestrebten Stellenabbau ohne Entlassungen zu realisieren.
In einer Telefonkonferenz von heute Vormittag erklärte Swisscom-CEO Carsten Schloter, dass 150 Stellen im Festnetz- und 100 Stellen im Mobiltelefon-Bereich gestrichen würden, 110 Stellen bei Swisscom Solutions und 30 in zentralen Diensten. Gleichzeitig betonte Schloter, dass wie schon dieses Jahr auch im neuen Jahr 1'600 Beschäftigte neu angestellt würden, vor allem qualifizierte Leute.
Transfair und Kommunikation fordern die Suche nach internen Lösungen, um den Stellenabbau abzufangen. Swisscom sei finanziell gesund und höchst profitabel, so argumentieren die Gewerkschaften. Dem Druck zu vermehrten internen Umplatzierungen und Neuqualifizierungen des betroffenen Personals sei es zu verdanken, dass in den letzten Jahren die Zahl der strukturell bedingten Entlassungen gesunken sei.
Swisscom wird vorgeworfen, sich nur an rein finanziellen Gegebenheiten zu orientieren, während das Personal heute zu grossen Teilen unter Überbelastung leide. Transfair dazu: "Es ist nicht am Personal, andauernd alleine die Zeche zu bezahlen, nur damit die Erträge der Aktionäre noch höher ausfallen." Dass dieses Jahr schon 1'600 Personen bei Swisscom eine neue Stelle fanden, belegt für Kommunikation, dass es genügend Spielraum gebe, den angestrebten Stellenabbau ohne Entlassungen zu realisieren.
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