Goliath Microsoft schikaniert David Opera

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Die norwegischen Hersteller des Webbrowsers Opera beschuldigen Microsoft, mit seinem Internet Service MSN Opera-7-Browsern absichtlich fehlerhafte Webseites zu schicken, damit deren User glauben, die neue Opera-Software sei mit Mängeln belastet. Wie von Opera behauptet wird, überprüfe MSN, mit welchem Browser eine Seite abgerufen wird, und liefert beispielsweise für Netscape und Opera 7 andere Dateien als für den Internet Explorer. An Opera 7 werden HTML-Dateien mit speziellen Style Sheets gesendet, die den Browser anweisen, die Schrift um 30 Pixel nach links zu verschieben. Dadurch werden Teile der Texte unsichtbar. Zudem entstehen auf der Seite leere Flächen. User, die von diesem Hoax keine Kenntnis haben, kämen so zur Einsicht, dass der Opera-Browser fehlerhaft sei, beklagt sich Opera. Es gebe keine technischen Gründe für die Ungleichbehandlung. Opera hat unterschiedliche Ansichtsversionen ins Internet gestellt, damit interessierte User diese vergleichen können. Von Microsoft, deren MSN bereits früher Konkurrenzbrowser blockiert hat, lag am Montagmorgen noch keine Stellungnahme vor.