Google: Aktienpreis gesenkt, Ausgabemenge halbiert, IPO morgen?

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Der Börsengang von Google verzögert sich erneut: Die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC hat die von Google geforderte Registrierung der Unterlagen für eine Neuemission am Dienstag noch nicht gebilligt. Somit kann Google seine Aktien noch nicht notieren lassen. Die SEC und Google gaben keine Erläuterungen ab. An der Wall Street spekulieren Börsenhändler, die SEC wolle sich bei der Überprüfung der umfangreichen und mehrfach geänderten Unterlagen einfach mehr Zeit lassen. Es sei auch denkbar, dass die SEC zusätzliche Informationen haben wolle. Die Börsenaufsicht nimmt ihre Arbeit am Mittwoch um 15.00 Uhr (MESZ) und damit eine halbe Stunde vor US-Börsenstart auf. Aus mit der Situation vertrauten Kreisen verlautet, Google könne auch bei einer SEC-Freigabe vor Beginn des Handels dazu gezwungen sein, die Festsetzung des Ausgabepreises erst nach Börsenschluss vorzunehmen. Unterdessen hat Google seinen für den Börsengang angestrebten Ausgabepreis deutlich nach unten gesenkt. Wie das Unternehmen mitteilte, will es statt 108 bis 135 Dollar je Anteil nun nur noch zwischen 85 und 95 Dollar verlangen. Zudem werden die Google-Aktionäre nur noch 5,5 statt 11,6 Millionen Aktien ausgeben, teilte das Unternehmen weiter mit. Damit könnte Google aus dem Börsengang nun nur noch zwischen 1,67 Milliarden und 1,86 Milliarden Dollar erlösen (vorher waren es bis zu 3,47 Milliarden Dollar). Bei der SEC sei gebeten worden, die Unterlagen bis Mittwoch 16.00 Uhr (22.00 MESZ) für effektiv zu erklären, um mit der Internet-Auktion beginnen zu können.