Googles Buch-Suche ist gestartet
Google startet seinen bereits angekündigten Suchdienst Google-Print. Sergey Brin und Larry Page werden das Tool heute Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Gleichzeitig sollen die grossen Verlage als Partner gewonnen werden. Sie sollen Google ihre Bücher zur Verfügung stellen, damit diese eingelesen werden können. Anfangs sollen es nur englische Bücher sein, eine rasche Internationalisierung ist aber geplant. Wie alle anderen Dienste bei Google ist auch Google Print gratis und wird durch kontextbezogene Werbung finanziert. Zudem soll der Dienst den Internet-Verkauf von Büchern bei den Verlagen ankurbeln, da bloss Abschnitte und nicht die ganzen Bücher online gelesen werden können. Benutzer gelangen nicht wie bei den News und Bildern über ein eigenes Portal zu Google Print, die gefundenen Inhalte werden in der normalen Ergebnisliste aufgeführt. Um die Funktionsweise zu demonstrieren, will Google im Laufe der Woche Treffer aus Google Print in die Ergebnisse der Volltextsuche einstreuen. Viele Bücher sind aber derzeit noch nicht online: Weder John Grishan noch Shakespeare brachte ein Resultat, bei Jane Austen liefert Google Print keine Romane der britischen Schriftstellerin, dafür eine mathematischen Abhandlung von einer Dame gleichen Namens.
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