Googles Gmail lässt Datenschützer hellhörig werden
Gar nicht glücklich mit Googles geplantem Freemail-Service Gmail sind laut der Washington Post vom letzten Freitag Datenschützer: Sie bemängeln die rechtlich unklar geregelte Verwendung privater Informationen zu Werbezwecken. User des neuen Freemail-Services müssen Werbebotschaften in Kauf nehmen, die aufgrund einer Analyse ihrer Nachrichten von Google erstellt werden. Bei Google sieht man keinen Grund zur Panik: Die dafür notwendige Textanalyse werde computerbasiert durchgeführt, heisst es in der Privacy-Erklärung. Kein Mitarbeiter lese die Mails ohne das Einverständnis des Users. Die Werbebotschaften seien mit Einkaufs-Coupons in Geschäften zu vergleichen, die auch auf der Grundlage des persönlichen Einkaufs ausgegeben würden, meinte Jonathan Rosenberg, Vice President und zuständig für die Produktgruppen bei Google.
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