GSM-Handys schädigen Ratten-Hirne
Forscher der schwedischen Universität Lund stellten in einem Tierexperiment fest, dass die von Handys ausgehenden elektromagnetischen Felder neuronale Schädigungen bei Säugetieren verursachen. Die Forscher setzten die Ratten während zwei Stunden unterschiedlich starken elektromagnetischen Feldern handelsüblicher GSM-Handys aus. Fünfzig Tage später sezierten sie die Gehirne die Tiere und fanden auffällig viele degenerierte Nervenzellen. Auch konnten sie eine signifikante positive Relation zwischen der Stärke des elektromagnetischen Feldes, dem die Ratten ausgesetzt waren, und der Anzahl beschädigter Zellen entdecken.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass man diese Resultate auch auf den Menschen übertragen kann. Es wird gewarnt, dass insbesondere bei Heranwachsenden eine Langzeitschädigung des Gehirns als Folge häufigen Mobiltelefonierens nicht ausgeschlossen werden könne.
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