Heiterkeit und Hacker: MP3-Files vom RIAA-Server

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Besucher auf der Website der Recording Industry Association of America (RIAA) haben sich in den letzten paar Tagen verdutzt die Augen gerieben: Unter dem Titel RIAA to sue music sharers? Not Anymore stellte die sonst für die erbarmungslose Jagd auf Musiktauschbörsen bekannte Organisation selber rund fünfzehn Songs der US-Rockband Linkin Park zum Download zur Verfügung. Dazu erschien ein Link auf die Website der Tauschbörse Kazaa. Diese offensichtlich von Hackern gesetzte Meldung sorgte für erstauntes Kopfschütteln, denn obwohl die RIAA ihre Site seit letztem Freitag einige Male vom Netz nahmen, vermochten es die Administratoren nicht, die gehackte Website vom unerwünschten Inhalt zu säubern: Bis gestern Sonntagnachmittag konnte weiter frisch fröhlich Musik herunter geladen werden. Diese Unfähigkeit der RIAA führte schon zu Spekulationen, ob die entsprechende Page nicht Teil eines fiesen Plans zur Ermittlung von Besitzern illegaler Musikdateien sein könnte. Eher wahrscheinlich ist jedoch, dass die Hacker in den bereit gestellten Musikstücken Trojaner und andere Nettigkeiten versteckt haben. Mittlerweile ist die gehsckte Webpage nicht mehr erreichbar. Das auf Security-Fragen spezialisierte Security News Portal hat die erheiternde Episode zum Anlass genommen, auf dem Bannerplatz seiner Homepage ein ganz spezielles Interview mit dem RIAA-Administrator wiederzugeben.