IETF weist Microsofts SpamID zurück
Die Arbeitsgruppe "Domain Name System" der Internet Engineering Task Force (IETF) hat sich entschieden, Microsofts Standardisierungsantrag für das SenderID-Verfahren abzulehnen. Der Grund dafür sei, dass das Verfahren auf einem zwar kostenlosen aber nicht öffentlichen Patent basieren sollte, an dem Microsoft die Rechte hält, schreibt die Financial Times Deutschland heute Mittwoch. Damit ist die Weitergabe von patentiertem Code zwischen Opensource-Programmierern unmöglich, womit sich letztere schwer tun. Das Ziel von Microsoft SenderID sollte das Fälschen der Absender-Adresse bei E-Mails erschweren und so die täglich anwachsende Spam-Flut eindämmen. Microsoft will das SenderID-Verfahren jedoch trotz des negativen Entscheids der IETF weiterentwickeln und auch einsetzen.
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