In der Schweiz ist die Trennung von Telco-Netzen und –Diensten weiterhin kein Thema

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Die Ankündigung von Orange Schweiz, den Betrieb seines Netzes auslagern zu wollen (der Netzwocheticker berichtete), lässt die Diskussion über eine mögliche Aufteilung von Telco-Netzen und -Diensten neu aufleben. Zuletzt hatte der Bundesrat Anfang des Jahres anlässlich der möglichen Privatisierung der Swisscom die Gründung einer öffentlich-rechtlichen Netzgesellschaft in Erwägung gezogen, lehnte diesen Vorschlag dann aber ab.
In Brüssel fordert derzeit Viviane Reding, Vorsitzende der Kommission für Information, Gesellschaft und Medien, die Gründung solcher Organisation. Damit würden sich ihrer Meinung nach die Wettbewerbschancen der kleineren Dienstleister verbessern. Egal, wie sich Brüssel entscheiden wird, in der Schweiz ist nach derzeit gültiger Rechtslage die Gründung einer solchen Gesellschaft gar nicht möglich. "Auch in der Revision des Fernmeldegesetzes hat sich das Parlament ausdrücklich für den Infrastrukturwettbewerb ausgesprochen", erklärt Bakom-Sprecher Bernhard Bürki gegenüber der Netzwoche.
Mehr zu diesem Thema und mit welchen Argumenten Swisscom und Sunrise gegen eine Trennung von Netz und Diensten sind, lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 44 von heute Mittwoch.