IT-Sparte von Siemens weiterhin im Minus – CEO Kleinfeld ist aber zuversichtlich

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99 Millionen Euro Verlust und ein leicht gesunkener Umsatz auf 1,1, Milliarden Euro. So präsentiert sich die IT-Tochter von Siemens, SBS, am Ende des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres 2005/2006. Allerdings geht Siemens-CEO Klaus Kleinfeld davon aus, dass die Performance Talsohle überschritten ist und SBS bis im nächsten Frühjahr das vorgegebene Renditeziel von fünf Prozent vor Steuern und Zinsen erreichen wird. Immer noch bedeckt hält man sich über die Konsequenzen, falls die – laut Analysten – wahrscheinliche Annahme eintrifft, dass SBS diese Vorgabe nicht wird erfüllen können. Anzunehmen ist, dass sich Siemens nach Vorbild der Com-Tochter derzeit auf Partnersuche befindet. Fürs nächste Quartal wird allerdings die Braut mit belastenden Restrukturierungskosten von 200 Millionen Euro nochmals kräftig herausgeputzt. Gemäss Pressestelle Siemens Schweiz gebe es erst im Herbst anlässlich der Jahreserzahlen genaue Zahlen zu den CH-Verhältnissen von SBS. Allerdings sei davon auszugehen, dass man hierzulande die Renditevorgaben bereits erfülle.