Kanton Basel-Stadt mit Oracle Collaboration Suite unzufrieden
Die Kantonsverwaltung von Basel-Stadt ist unzufrieden mit Oracle. In ihrer gestrigen Ausgabe berichtet die Basler Zeitung von einer "missglückten Softwarebeschaffung". 2001 hatte Basel-Stadt für 7,5 Millionen Franken die Oracle Collaboration Suite (OCS) erstanden. Drei Jahre später berichtete die interne Mitarbeiterzeitung von einem Projekt „in bedenklicher Schieflage“. Heute läuft das System zwar mit einer Verfügbarkeit von 99,8 Prozent oder 17 Ausfallstunden pro Jahr einigermassen stabil. Dennoch klagen die Anwender über die Trägheit des Systems, was SVP-Grossrat Sebastian Frehner zur Einreichung eines Fragenkatalogs an die Regierung veranlasst hat. Allerdings werden Basels Beamte wohl noch eine Zeit mit OCS leben müssen. Eine Neuanschaffung komme aus Kostengründen bis zur Amortisierung der bestehendnen Lösung nicht in Frage, meinte Markus Giavina, Leiter der Zentralen Informatik-Dienststelle (ZID), gegenüber der Basler Zeitung.
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