Konsumentenschutz fordert Untersuchung gegen MS

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Vor dem Hintergrund der massiven Virenattacken der vergangenen Tage und der Verärgerung vieler Windows-Nutzer hat die schweizerische Stiftung für Konsumentenschutz SKS die Wettbewerbskommission aufgefordert, sofort eine Untersuchung gegen Microsoft einzuleiten. Diese soll abklären, ob das Unternehmen gegen das Kartellgesetz verstösst. Gemäss SKS behindere der US-Softwaregigant den freien Wettbewerb, zum Schaden der Konsumenten, wie die kürzlichen Attacken von Sobig.F und MSBlaster bewiesen. SKS wirft Microsoft vor, die marktbeherrschende Stellung zur Lancierung fehlerhafter Produkte auszunutzen. Microsoft Schweiz weist die Vorwürfe der SKS von sich: "Wir empfinden die Angriffe der SKS als unsachlich und unhaltbar. Microsoft stellt weder generell fehlerhafte Produkte her, noch nutzen wir unsere Marktstellung unrechtmässig aus", sagte Holger Rungwerth, Pressesprecher von Microsoft Schweiz gegenüber dem NetzwocheTicker. Allein 2002 hätte Microsoft rund 6,5 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung investiert, um die Produkte sicherer und konkurrenzfähiger zu machen. "Wir laden die SKS ein, ihre konkreten Fragen und Anliegen mit uns konstruktiv zu diskutieren anstatt einen unangemessenen indirekten Angriff gegen uns zu lancieren,“ so Rungwerth weiter.