Kostenpflichtiges Sharing: Neuste Idee der Musikindustrie

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Universal Music Group, Sony BMG Music Entertainment und Warner Music Group haben die US-Softwarefirma Wurld Media damit beauftragt, einen File-Sharing-Dienst zu entwickeln. Wurld Media kündigte an, den Dienst namens Peer Impact im nächsten Frühjahr auf den Markt zu bringen. Der Dienst soll es Kunden ermöglichen, Musik und Videos zu kaufen und zu teilen, während gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass Kunden und Copyright-Besitzer zu ihrem Anteil kommen. Details zur Software und dem Geschäftsmodell wurden aber keine bekannt gegeben. Heute sei der Kunde hin und her gerissen zwischen den legalen, aber kostenpflichtigen Angeboten und den illegalen Gratismöglichkeiten. Peer Impact will den Kunden in der Mitte abholen, erklärt Wurld Media. Genau hier sehen Kritiker dieser Idee aber auch das Problem: So glaubt Forrester-Analyst Josh Bernoff nicht daran, dass sich der Dienst durchsetzen wird: "Leute, die Musik kaufen wollen, haben jede Menge gut funktionierende Möglichkeiten, und Leute, die Musik teilen wollen, können das gratis tun."