Maryland will strenges Anti-Spam-Gesetz

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Der US-Bundesstaat Maryland beabsichtigt, ein Anti-Spam-Gesetz zu erlassen, das weit über die Bestimmungen des "Can-Spam"-Bundesgesetzes der USA hinausgeht. Das Gesetz erklärt Spam zum kriminellen Akt und sieht vor, Spammern mit Strafen bis zu zehn Jahren Haft, Bussen bis zu 25'000 US-Dollar oder Vermögenseinziehung das Handwerk zu legen. Danach wird es zum kriminellen Vergehen, einen Computer wissentlich zur Weitergabe oder neuen Übertragung von massenhaft verschickten, kommerziellen E-Mails zu verwenden, mit der Absicht, die Empfänger oder die Internet Service Provider zu betrügen oder in die Irre zu führen. Spammer, die mit gefälschten E-Mail-Adressen arbeiten, um ihre Identität zu verschleiern, drohen Gefängnisstrafen zwischen einem und fünf Jahren. Die mengenmässige Grenze für den Versand von E-Mails, die als Spam-Mails definiert werden, liegt bei 10 kommerziellen E-Mails pro Tag, 100 im Monat und 1000 im Jahr. Das Gesetz tritt in Kraft, sobald es vom Gouverneur von Maryland, Robert L. Ehrlich, unterzeichnet ist. Weitere Anti-Spam-Gesetze sind auch für die Bundesstaaten Ohio und Minnesota angekündigt. Wie America Online (AOL) in einer eigenen Mitteilung schreibt, hat das Unternehmen beim Verfassen des Gesetzestextes mitgearbeitet. Gemäss AOL ist das neue Gesetz ein grosser Schritt zum Schutz seiner Mitglieder vor Spammern, die "empörende" (outrageous) Taktiken benutzen, um die Online-Konsumenten zu täuschen und zu betrügen.