Melani sieht grosse Gefahr in Botnetzen
Melani, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes, berichtet in ihrem Halbjahresbericht über eine Zunahme von Phishing-Versuchen. Die in den Mails verwendete Sprache habe sich verbessert, bemerkenswert sei auch die starke Zunahme von Mails in deutscher Sprache, heisst es in dem Bericht. Doch E-Banking-Kunden sind offenbar nicht immer Opfer, in einigen Fällen hätten sich Postfinance-Kunden als Phishing-Opfer ausgegeben, um so in den Genuss der Entschädigung von Postfinance zu kommen.
Erstmals hat Melani auch Fälle von Wirtschaftsspionage mit IT-Mitteln auf Schweizer Unternehmen beobachtet. Dabei schickten die Angreifer präparierte Dokumente mit gefälschtem Absender an Schlüsselpersonen der betroffenen Unternehmen. Die Nachrichten waren auf die Empfänger zugeschnitten, was auf vorgängige vertiefte Recherchen hinweist. Als Urheber hinter den Angriffen wird die Volksrepublik China vermutet. Nach Ansicht von Melani sind besonders Regierungsstellen, Firmen, die mit Regierungsaufträgen betraut werden, sowie die Rüstungsindustrie im Visier der Angreifer. Grundsätzlich droht Gefahr aber auch Firmen, die einen Vorsprung an Know-how aufweisen oder geschäftlich im fernen Osten tätig sind.
Eine grosse Gefahr sieht Melani auch in Botnetzen. Botnetze sind eine Ansammlung von infizierten Computern, die etwa für den Versand von Spam oder Viren benutzt werden können. Botnetze liegen heute laut Melani praktisch allen kriminellen Aktivitäten im Internet zu Grunde. Nach Einschätzung von Melani besteht eine Bedrohung durch Botnetze für jede Firma mit Internetverbindungen, aber auch Privatanwender sind bedroht. Es können laut Melani auch rechtliche Konsequenzen drohen, wenn der eigene Rechner in einem Botnetz für illegale Zwecke missbraucht wird.
Erstmals hat Melani auch Fälle von Wirtschaftsspionage mit IT-Mitteln auf Schweizer Unternehmen beobachtet. Dabei schickten die Angreifer präparierte Dokumente mit gefälschtem Absender an Schlüsselpersonen der betroffenen Unternehmen. Die Nachrichten waren auf die Empfänger zugeschnitten, was auf vorgängige vertiefte Recherchen hinweist. Als Urheber hinter den Angriffen wird die Volksrepublik China vermutet. Nach Ansicht von Melani sind besonders Regierungsstellen, Firmen, die mit Regierungsaufträgen betraut werden, sowie die Rüstungsindustrie im Visier der Angreifer. Grundsätzlich droht Gefahr aber auch Firmen, die einen Vorsprung an Know-how aufweisen oder geschäftlich im fernen Osten tätig sind.
Eine grosse Gefahr sieht Melani auch in Botnetzen. Botnetze sind eine Ansammlung von infizierten Computern, die etwa für den Versand von Spam oder Viren benutzt werden können. Botnetze liegen heute laut Melani praktisch allen kriminellen Aktivitäten im Internet zu Grunde. Nach Einschätzung von Melani besteht eine Bedrohung durch Botnetze für jede Firma mit Internetverbindungen, aber auch Privatanwender sind bedroht. Es können laut Melani auch rechtliche Konsequenzen drohen, wenn der eigene Rechner in einem Botnetz für illegale Zwecke missbraucht wird.
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