Microsoft: Aktienrückkauf nach Gewinneinbusse
Microsoft hat mit Gewinneinbussen zu kämpfen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2005/2006 lag der Gewinn bei 2,83 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 3,7 Milliarden betrug der Gewinnrückgang damit fast 24 Prozent. Als Gründe nannte das Unternehmen hohe Prozesskosten wegen des Streits mit der EU sowie erhöhte Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Auch die neue Spielkonsole Xbox 360 und die Internet-Aktiväten rissen ein Loch in die Kasse. Dennoch übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar an. Microsoft überraschte vor allem mit zwei Rückkaufprogrammen: 40 Milliarden Dollar sollen für den Rückkauf eigener Aktien aufgewendet werden, wie der Konzern nach Börsenschluss in den USA bekannt gab. Diese Ankündigung liess die Aktien um 5,69 Prozent in die Höhe treiben. Ebenfalls überraschend war das Anheben der Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Für 2006/2006 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 49,7 bis 50,7 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2005/2006 konnte ein Gewinn von 12,6 und ein Umsatz von 44,28 Milliarden Dollar verzeichnet werden.
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