Microsoft drängt in den Smartphonemarkt
Wie bereits im September angekündigt, gab Microsoft gestern Dienstag in London Details zum Smartphone mit Redmonder Betriebssystem bekannt. Das Handy wird vom taiwanischen Hardware-Hersteller High Tech Corporation (HTC) gefertigt und hört auf den nicht eben fantasievollen Namen SPV (Sound, Pictures, Video). Gemeinsam mit Orange soll das Handy gemäss Microsoft ab dem 28.Oktober in Grossbritannien zu einem Preis von um die 300 Euro verfügbar sein. Die anderen von Orange bedienten Europäischen Ländern, darunter die Schweiz sollen in den nächsten Monaten folgen.
Für den Marktstart in zwei Wochen wurden 200000 SPVs bestellt; mit rund 25 Millionen US-Dollar soll das Handy beworben werden. Ausser Samsung setzen die fünf grössten Mobiltelefonhersteller Nokia, Motorola, Ericsson, und Siemens bisher ausschliesslich auf das Betriebssystem Symbian für ihre kommenden Smartphones Samsung hält sich beide Wege offen. Der drittgrösste Handyhersteller der Welt hat sich bereits eine Lizenz für die Microsoft Smartphone Software gesichert, gehört aber ebenfalls der Symbian Betriebssystem-Allianz an. Diese muss sich nun beeilen, um zu verhindern, dass Microsoft ihr in dem wachsenden Smartphone-Segment das Wasser abgräbt. Denn Symbian hat noch kein eigenes Smartphone auf GPRS-Basis mit eingebauter Digital-Kamera auf dem Markt.
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