Microsoft-Memo zur Anti-Linux-Strategie im Netz

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Linux-Hersteller dürften sich die Hände reiben: Microsoft scheint sich tatsächlich vor ihnen zu fürchten. Der Redmonder Riese hat Angst, dass seine bisherige Linux-Strategie ihm mehr geschadet als genutzt hat. Dies ist den so genannten Halloween-Papiere zu entnehmen, internen Microsoft-Dokumente, in denen Microsoft die eigene Anti-Linux-Strategie kritisiert. Linux-Entwickler, Eric Raymond, erhielt anfangs Woche zwei ausführliche interne Microsoft-Memos und veröffentlichte diese mit Kommentaren versehen auf opensource.org. Die Memos sind eine lange Analyse der derzeitigen und möglichen Einwirkungen von Open Source auf Microsoft sowie seine Produkte und Strategien. Laut US-Medienberichten (Wired News, CNN etc.) habe Microsoft das Dokument als wahrscheinlich echt, aber nicht offiziell bezeichnet, aber keine Stellung dazu genommen. Dem Memo ist zu entenhmen, dass viele der gegen Linux verwendeten Argumente die Nutzer nicht überzeugt, sondern sogar das Gegenteil bewirkt hätten. Als Gegenmassnahme vorgeschlagen wird, die Linux-Entwicklung durch juristische Angriffe zu bremsen oder bereits kursierende Anit-Linux-Argumente ins Zentrum zu rücken, wie etwa, dass Linux auf lange Sicht teurer sei als Windows oder dass es bei Open-Source-Projekten keine Qualitätskontrolle gebe.