Microsoft passt Pro-Prozessor-Lizenz an
Microsoft nimmt Änderungen im Lizenzierungsmodell seiner Server-Software vor. Neben den bereits im Dezember angekündigten Optionen User Client Access License und External Connector License überarbeitet das Redmonder Unternehmen nun auch das bisherige Pro-Prozessor-Modell. Neu müssen Kunden nicht mehr für alle im betriebenen Server vorhandenen Prozessoren Lizenzgebühren bezahlen. Verrechnet wird nur noch die Anzahl CPUs, auf welche das Betriebssystem zurückgreifen kann, unter dem die fragliche Microsoft-Software läuft. Das neue Modell kommt in Mehrprozessorsystemen zum Tragen, in welchen verschiedene Betriebssysteme parallel betrieben werden. Die Lizenz berechtigt zudem auch zum Betrieb mehrerer Kopien ein und derselben Software, ohne für jede Kopie bezahlen zu müssen. Die Änderungen betreffen Microsofts sämtliche E-Business-Server-Produkte, wie beispielsweise den MS Commerce Server 2002, den MS SQL Server 2000 und den MS Content Management Server 2001. In Kraft treten sollen die neuen Pro-Prozessor-Lizenzen auf 1. April 2003.
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