Microsoft unter strenger Beobachtung

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Eine kontinuierliche Beobachtung des Softwaremarkts und der Rolle Microsofts darin, das fordert das amerikanische Department of Justice. Letzten Donnerstag hatte das Justizministerium bekannt gegeben, dass es im neu aufzurollenden Kartellprozess gegen den Softwaregiganten Microsoft nicht mehr auf der Zerschlagung des Unternehmens besteht. Als alternative Massnahmen an Stelle der Zerschlagung will das DOJ die Offenlegung des Windows-Source-Codes, einheitliche Lizenzbestimmungen für alle PC-Lieferanten und die Freiheit zur Gestaltung des Windows-Desktops für den Reseller durchsetzen. Letztere Massnahme soll verhindern, dass Käufer von Windows-Rechnern automatisch Microsoft-produkte verwenden. Währenddessen haben sich die Generalstaatsanwälte von Kalifornien und New York skeptisch gegenüber dem neuen Kurs des DOJ erwiesen. Die beiden Vertreter der zwei US-Staaten haben erklärt, selber geeignete Sanktionen gegen Microsoft zu verhängen, sollte das neue Urteil zu leicht ausfallen. Die Staaten Kalifornien und New York hatten sich im ersten Prozess bereits als unerbittliche Verfechter einer harten Strafe erwiesen. Im Fadenkreuz haben die beiden Staatsanwälte besonders das neue Betriebssystem Windows XP.