Mobilcom stoppt UMTS-Aufbau

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Mobilcom, letzthin im Rampenlicht wegen eines Streits mit seiner Grossaktionärin France Telecom, wird bis auf weiteres auf den Aufbau eines UMTS-Netzes verzichten. Ebenfalls im Kühlraum landet die GPRS-Technologie, die ursprünglich im Februar hätte starten sollen. Dies verlautete aus Unternehmenskreisen, wie die Financial Times Deutschland berichtet. Mobilcom wollte zum Bericht nicht Stellung nehmen. Dafür musste ein leitender Mitarbeiter seinem Unmut Luft machen: Der Investitionsstopp droht unser künftiges Geschäft zu gefährden, sagte er gegenüber der FTD. Auch der im Juni von France Telecom gefeuerte Firmengründer Gerhard Schmid hatte Mobilcom für den UMTS-Markt fit machen wollen. Die Investitionen von mehr als 11 Milliarden Euro hätten nach Schmids Plan France Telecom finanzieren sollen. Trotz leichtem Portemonnaie plant der hoch verschuldete Konzern France Telecom nun, Mobilcom ganz zu übernehmen.