Mobiltelefone erhöhen Tumorrisiko
Gemäss einer Studie des renommierten Schwedischen Karolinska Instituts kann an einem Akustik-Tumor erkranken, wer über zehn Jahre oder länger Mobiltelefone benutzt. Das Akustikus-Neurinom sei eine gutartige Geschwulst, die sich an Hör- und Gleichgewichtsnerven bilden kann. Der Tumor drücke mit der Zeit auf den Nerv, wodurch es zu einer langsam zunehmenden Verminderung des Hörvermögens kommen könne. Akustikus-Neurinome wachsen gewöhnlich langsam über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Dabei verdrängen sie das umgebende Gewebe und zerstören den Knochen. Das Risiko einer Akustikus-Neurinom-Erkrankung war unter den Versuchspersonen, die Langzeit-Handynutzer waren, mehr als doppelt so hoch als bei Wenig- oder Nicht-Nutzern. Laut Studie ist das Erkrankungsrisiko auf der Kopfseite, an der das Telefon gehalten wird, sogar fast viermal höher als auf der anderen Seite. Grosse Tumore, die lebensbedrohend sein können, kämen aber selten vor. "Zu der Zeit, als die Studie durchgeführt wurde, gab es nur analoge Mobiltelefone, die mehr als zehn Jahre im Einsatz waren. Daher können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ergebnisse auch mit digitalen GSM-Telefonen auftritt", meinen die Wissenschaftler.
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