N-Gage: Onlinegaming auf der Handfläche

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Am 7.Oktober wird Nokia den Gameboy-Rivalen N-Gage auf den Markt bringen. Anders als Nintendos Klassiker wird die Handy-grosse N-Gage-Konsole auch telefonieren können und vor allem Onlinegaming-tauglich sein. Multiplayer-Games können entweder über das GSM-Netz gespielt werden, wobei natürlich die üblichen Kosten für Datenverbindungen anfallen, oder aber über Bluetooth. Mit dem Verkaufsstart von Nokia N-Gage wird auch die Onlinegaming-Plattform N-Gage Arena aufgeschaltet, wo sich Gegner weltweit herausfordern, oder besonders eindrückliche Kampfsequenzen posten können. Am Anfang wird die Nutzung der Plattform kostenlos sein, so die Nokia-Pressemitteilung. Was der Onlinegaming-Spass dereinst kosten wird, war bis Redaktionsschluss des NetzwocheTickers nicht zu erfahren. Nokia hostet die N-Gage Arena weltweit zentral und stellt den Spielern die Features über die Netzbetreiber bereit. Zusätzlich bietet Nokia den Spiele-Publishern und -Entwicklern Tools zur Entwicklung und Erweiterung neuer Online-Spiele. Für den Endkunden werden die Spiele auf Speicherkarten im Handel zu kaufen sein; 20 Titel hat Nokia schon vorgestellt. Um die Onlinegame-Plattform auf den neuesten Stand der Technik zu bringen übernimmt der Handyriese Technologie-Bereiche von Sega.com, der Onlinesparte des Spieleherstellers Sega. Das so genannte Sega Network Application Package (SNAP) soll Multiplayer-Spiele in High-Performance-Qualität über Mobilfunknetze ermöglichen. Am 26. August wird Nokia die Lösung im Rahmen einer europaweiten Roadshow in Zürich vorstellen, tags darauf macht der Promotions-Truck halt in Basel.