Neue Generation von organisierten Cyber-Kriminellen wächst heran

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Das organisierte Verbrechen bringt eine neue Generation ehrgeiziger Cyber-Kriminelle hervor. Neu dabei ist der Einsatz von Methoden, die denen des KGB zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter während des Kalten Krieges ähneln. Zu dieser dramatischen Einsicht kommt eine aktuelle Studie von McAfee, Anbieter von Internetsicherheitsprodukten. Der zweite, jährlich erscheinende McAfee-Report über das organisierte Verbrechen und das Internet basiert sowohl auf Informationen europäischer Einrichtungen zum Bekämpfen von High-Tech-Verbrechen als auch auf Daten des FBI. Zu den wichtigsten Ergebnissen der aktuellen Studie zählt, dass verbrecherische Organisationen Kontakt zu Elite-Studenten renommierter Universitäten aufnehmen und diese dann mit den Kenntnissen ausstatten, die sie zum Begehen von High-Tech-Verbrechen im grossen Stil benötigen.
Die Untersuchung will ausserdem herausgefunden haben, dass Kinder mit Interneterfahrung bereits ab dem Alter von 14 Jahren von Cybercrime-Themen angezogen werden. Sie finden den Prominentenstatus eines High-Tech-Kriminellen und das Versprechen anziehend, auf einfache Weise an Geld zu kommen, ohne sich dabei den Risiken traditioneller Kriminalität auszusetzen.
Schliesslich zeigt der Report, dass Cyber-Kriminelle immer mehr dazu übergehen, von öffentlichen Orten wie Internet-Cafés und Plätzen mit WLAN-Zugang aus zu arbeiten.