Nokia und IBM: Gemeinsam für Multimedia-Handys
Nokia und IBM wollen zusammen Software entwickeln, die multimediale Inhalte (Musik, Bilder, Games) über kabellose Netzwerke auf Mobiltelefone überträgt. Dies teilten die beiden Unternehmen gestern Dienstag mit. Die Lösung wird das Content Management und den Versand der Inhalte übernehmen und richtet sich an Telekomanbieter. Daneben werden die beiden Unternehmen auch im Bereich Urheberrechtsschutz-Funktionen zusammenarbeiten, wie es weiter heisst. Als Programmiersprache für das gemeinsame Projekt wird Java von Sun Mircrosystems zum Einsatz kommen.
IBM, der weltgrösste Computerhersteller, und Nokia, der führende Mobiltelefonbauer, gelten als starke Befürworter der im vergangenen Monat gegründeten Industrie-Initiative Open Mobile Alliance, die sich für offene Standards in der Telekommunikationstechnologie einsetzt. Obwohl Microsoft zu den rund 200 Mitgliedern gehöre, stünden viele Mobiltelefonhersteller dem weltgrössten Softwarehersteller skeptisch gegenüber, berichtete die New York Times. Allerdings gibt es zumindest derzeit keinen Anlass, von Microsoft im Mobilfunktmarkt eine ähnlich verdrängende Dominanz wie im Markt der PC-Betriebssysteme zu fürchten. Bisher gibt es mit Sendo nur einen Hersteller von Mobiltelefonen, der ein vielversprechendes Gerät mit Microsofts Betriebssystem für Handys auf den Markt bringen will.
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