Online-Sicherheits-Checks der Antivirusanbieter sind unsicher
Die kostenlosen Online-Virenscanner der Antiviren-Spezialisten Symantec, McAfee und Panda weisen Sicherheitslücken auf. Dies meldet der 17jährige Rafel Ivgi in einem auf seiner persönlichen Website veröffentlichten Security-Advisory. Alle Lücken gehen auf fehlerhafte ActiveX-Controls zurück, die für einen Buffer-Overflow ausgenutzt werden können. Theoretisch erlaubt dies einem Angreifer, beliebigen Code auf den Stack des Systems zu schreiben und ihn auszuführen. Bei Symantec handelt es sich um das von rufsi.dll installierte und registrierte COM-Objekt Symantec.SymVAFileQuery.1. Bei McAfees Freescan ist es das ActiveX-Objekt McFreeScan.CoMcFreeScan.1, das die Lücke öffnet. Ausserdem verrät Freescan dem Angreifer einige Pfadnamen, was diesem erlaubt, über eine manipulierte Webseite Informationen über das Zielsystem zu sammeln. Bei Pandas ActiveScan ist es das Control-Element ascontrol.dll, das anfällig für einen Buffer-Overflow ist. Es empfiehlt sich die verwundbaren Elemente unter C:\Windows\Downloaded Program Files\ zu deinstallieren und ActiveX zu deaktivieren.
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