Orange will dieses Jahr 280 neue Antennen errichten
Mit 280 neuen Antennen plant Orange, dieses Jahr seine Flächenabdeckung um 5 bis 6 Prozent zu erhöhen. Der Netzbetreiber hofft damit, bis Ende Jahr zum Marktführer im Bereich LTE zu avancieren.
Um seine Flächenabdeckung um fünf bis sechs Prozent zu erhöhen, will Orange Schweiz dieses Jahr 280 neue Mobiltelefon-Antennen errichten. Wie Johan Andsjö, CEO von Orange Schweiz, in einem Interview gegenüber dem Tagesanzeiger verriet, soll der Netzbetreiber im Besitz von Bauerlaubnisse für mehr als 300 Installationen sein.
Die gegenwärtige Nummer 3 der Schweizer Telekommunikationsunternehmen hat sich hohe Ziele gesteckt. Laut Andsjö, will Orange im Bereich LTE nämlich bis Ende Jahr zum Marktführer avancieren. Orange habe gegenüber seiner Konkurrenz den Vorteil, dass der neue LTE Standard nur auf Frequenzen betrieben werden könne, auf welchen Oranges Netz ohnehin basiere, erklärt Andsjö im Interview. Aus diesem Grund brauche Orange weniger Antennen als seine Mitstreiter.
Der Schwedische Orange Manager denkt ausserdem, dass das Tarifmodell von Swisscom und Sunrise, bei welchem das Surftempo je nach Abo variiert, ein strategischer Fehler darstelle. Damit würden die Netzbetreiber riskieren, dass ihr Netzwerk durch den Transfer unbegrenzter Datenmenge Schaden nehme. Bei Orangen würden diejenigen, die grössere Datenmengen benötigen, mehr bezahlen. Aber alle könnten mit derselben Geschwindigkeit surfen. "Bei der Swisscom surfen nur die Reichen schnell", so Andsjö.
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