PostFinance und Unisys lancieren Mobile-Payment-Lösung
Die Post-Tochter PostFinance hat eine Lösung angekündigt, mit der ab Mitte 2006 mit dem Handy an der Kasse bezahlt werden kann. Die in Zusammenarbeit mit Unisys (Schweiz) entwickelte Mobile-Payment-Lösung funktioniert folgendermassen: Die Handynummer wird mittels eines Barcodes an der Kasse eingelesen und der Kunde tippt eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) ein. Danach werden online der Kontostand des Postkontos und die Transaktionslimite geprüft. Ist der Kunde solvent, wird ihm per SMS ein Barcode auf das Handydisplay geschickt. Ein Scanner an der Kasse liest diesen Code ein und löst einen Vorgang aus, der dazu führt, dass der Kaufbetrag auf dem Konto abgebucht wird. Gemäss Thomas Hügli, Leiter Marketing und Kommunikation bei Unisys, handelt es sich bei der Lösung um die weltweit erste, bei der der Einkauf zeitgleich mit der Zahlungsverbuchung über das Handy verknüpft wird. Dies etwa im Unterschied zu Prepaid-Lösungen oder Lösungen, bei denen am Monatsende abgerechnet wird. Auch sei die Lösung für weitere Anwendungen skalierbar, zum Beispiel für Couponing oder Ticketing, so Hügli weiter.
Die Lösung ist offen konzipiert und soll für alle Mobilfunknetzbetreiber und auch für andere Finanzinstitute einsetzbar sein. Ab Juli bis Ende Jahr führt PostFinance in der Stadt Bern in rund 12 Läden Pilotversuche durch. Beteiligt am Versuch sind Migros, Coop, Interdiscount, Mobilezone, SBB, McDonald’s und Postshops. Bei positivem Versuchsverlauf wäre eine flächendeckende Einführung Mitte 2006 möglich.
Die Lösung ist offen konzipiert und soll für alle Mobilfunknetzbetreiber und auch für andere Finanzinstitute einsetzbar sein. Ab Juli bis Ende Jahr führt PostFinance in der Stadt Bern in rund 12 Läden Pilotversuche durch. Beteiligt am Versuch sind Migros, Coop, Interdiscount, Mobilezone, SBB, McDonald’s und Postshops. Bei positivem Versuchsverlauf wäre eine flächendeckende Einführung Mitte 2006 möglich.
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